Aktuelles - Dorfgemeinschaft Hövelriege e.V.

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Aktuelles


 






  

Samstag 25. November, 17 Uhr Hövelrieger Bahnhof:

Der Weihnachtsbaum wird aufgestellt

Es ist schon eine gepflegte Tradition: Bereits am Samstag, 25. November stellen die Hövelrieger den Weihnachtsbaum am Bahnhof (Züge Fahrtrichtung Paderborn) auf, Beginn ist 17 Uhr.
 
Die veranstaltende „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein: „Gleich ob alteingesessen oder besonders neu zugezogen: Lernt eure Nachbarn kennen. Tauscht euch miteinander aus. Fühlt euch in Hövelriege wohl.“

Für das leibliche Wohl ist dank der Mithilfe der Vereine gesorgt. Ein erhoffter Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken wird dem Förderverein der Betreuten Schule an der Furlbachschule Hövelriege zugute kommen.
Vorweihnachtliches Fest am 17.Dezember in Riege:

Adventsmarkt  rahmt Konzert ein

Ganz im Zeichen zweier Adventsveranstaltungen steht Riege am Sonntag, 17. Dezember: Das um 16 Uhr beginnende Konzert in der Herz-Jesu-Pfarrkirche wird von einem beschaulichen Adventsmarkt auf dem Kirchenvorplatz flankiert, der bereits um 14 Uhr beginnt. Veranstalter sind der Kirchenchor der  Pfarrgemeinde sowie die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.
 
Das stimmungsvolle und bereits zur festen Tradition gehörende Konzert hat zahlreiche Mitwirkende der heimischen Musikszene, so das Schützen-Tambour-Corps Hövelriege, die Formation “GROSSGEWODEN“ mit ehemaligen Sängerinnen des Bielefelder Kinderchores und Matthias Meyer als Solisten, den Herz-Jesu-Sternchen und den Herz-Jesu-Kirchenchor als „Gastgeber“.
 
Sämtliche Leckereien eines Marktes gib es ab 14 Uhr – Kaffee und Kuchen, heiße und kalte Getränke. Ein Karussell wird zur Freude der Kinder beitragen. In diesem Jahr können Besucher über den Erwerb von Losen schöne Preise gewinnen.
 
Auch Bischof  Nikolaus gibt sich selbstverständlich die Ehre eines persönlichen Auftrittes besonders für die Kinder. Apropos Kinder: Der Jugendtreff bietet im Keller des Pfarrheimes wieder das Weihnachtsbasteln an.
 
Nach dem Konzert, darauf weisen die Veranstalter hin, bleibt der Markt zum beschaulichen Verweilen für Konzertbesucher und Gäste geöffnet. „Nutzen sie die Gelegenheit, sich in unserer einmaligen Atmosphäre auf Weihnachten einzustimmen. Es lohnt sich“ laden die Gastgeber ein.
Rikus–Brunnen: Neues Kunstwerk im Schulgarten

Der „Rikus – Brunnen“ wurde 1957 vom Paderborner Künstler Josef Rikus entworfen und stand bis 1978 in der Furlbachschule. 1982 wurde der Brunnen zur Eröffnung des Rathauses in Hövelhof umgesetzt.
Dort stand er bis zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes im Jahre 2012.
Auf Wunsch der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. , diesen Brunnen wieder seiner ursprünglichen Aufgabe zuzuführen, wurde im Jahr 2013 ein Antrag an die Gemeinde Hövelhof gestellt, diesen historischen Brunnen im Schulgarten am Dorfschulmuseum in Riege aufzubauen.

 
Doch es dauerte bis zum Jahr 2017 bis das Projekt realisiert  werden konnte. Dies, obwohl Bauleiter Manfred Wiethoff nach der Auftragserteilung an ihn sofort aktiv wurde. Dank seiner Initiative wurde das Projekt nach einem Baugespräch auch ehrenamtlich unterstützt.   

Im Juli 2017 dann war es soweit. Der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. Ferdinand Stöppel lud alle Beteiligten und den Bürgermeister ein, den Brunnen seiner Bestimmung zu übergeben. Er bedankte sich bei den Handwerkern sowie beim Bauleiter für deren ehrenamtliches Engagement.
Die Materialkosten wurden von der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. übernommen, so das einzig die Transportkosten von der Gemeinde Hövelhof übernommen wurden.
Bevor der Brunnen wieder sprudeln durfte, konnte Bürgermeister Michael Berens noch einige Details mitteilen. Er hatte sich sachkundig gemacht und berichtete von dem Künstler Josef Rikus sowie der Bedeutung der drei Fischköpfe; sie stehen für den Wasser- und Fischreichtum der Senne und symbolisieren die Ems, den Furlbach und den Ölbach.
 
Riege und Hövelriege:

 
Lebendige Ortsteile mit hoher Lebensqualität

 
-         Generalversammlung der Dorfgemeinschaft/Lob aus Bürgermeistermund/Demnächst 20 neue Bauplätze in Riege? Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Hövelriege steht bevor/Wieder Lichterfest -
 
 
„Die Aufbruchstimmung in unseren Ortsteilen wollen wir zur gemeinsamen Gestaltung mit unseren Bürgerinnen und Bürgern nutzen“ so die selbstgesteckte Zielsetzung der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege“ (DG) die seit inzwischen 23 Jahren besteht und exakt 160 Mitglieder zählt.
 
In der diesjährigen Generalversammlung im Pfarrheim zog die DG Bilanz und stellte die Weichen. Die aktive Arbeit der engagierten Bürger um die politischen, kulturellen und  ökologischen Belange der Ortsteile trägt inzwischen Früchte.

 
Von „Riesen-Aktivitäten“ sprach dann auch Bürgermeister Michael Berens. Die Ortsteile würden – ganz gegen den Landestrend – noch moderat wachsen bei aktuell 1.334 Einwohnern in Riege und 820 in Hövelriege.
 
Und diesen Trend werde die Sennegemeinde Hövelhof unterstützen: So kündigte der Bürgermeister eine Beteiligung der Gemeinde bei der bevorstehenden Neugestaltung der Hövelrieger Ortsdurchfahrt an. Als Projekt des Kreises Paderborn werde die Hövelrieger Straße zudem demnächst saniert – allerdings nur bis zum Hahnenkrug. Dies stieß auf das Unverständnis der Teilnehmer: Wenn Ausbau, dann sollte der ganze Straßenzug einbezogen werden, so der einstimmig verfasste Appell.
 
Perspektiven für Riege: Unter dem Gesichtspunkt der Eigenentwicklung soll nach den Worten des Bürgermeisters nach rechtlicher Abstimmung mit der Bezirksregierung die Ausweisung von 20 weiteren Bauplätzen angegangen werden, ein Ort stehe aber noch nicht fest. Die Nachfrage aus den Ortsteilen sei definitiv vorhanden. „Da bleiben wir dran“ sicherte das Gemeindeoberhaupt zu.
 
Weitere Investitionen der Gemeinde beziehen sich auf die Furlbachschule, die Sportanlagen von FC und SCJ Hövelriege, den „Dorfplatz“ am Ilsenweg sowie die von der Gemeinde erworbene Besitzung „Ahmed“ an der Gütersloher Straße, in die demächst Flüchtlinge einziehen könnten.

 
Einige weitere Notizen:

 
Wichtigstes Projekt der DG ist das Dorfschulmuseum, das in der über 200 Jahre alten Rieger Dorfschule untergebracht ist. Hier kann beim Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Ferdinand Stöppel (05257/938 0174) der zugleich das Museum leitet, eine Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 gebucht werden. „Erlebenswert“ so schildern Teilnehmer immer wieder. Zum Team der Museumslehrer gehören ferner die ehemaligen Rektoren Manfred Schneider und Manfred Robrecht. Überhaupt sind die Zahlen Belege des Interesses: Etwa 1.500 Besucher zählte man in rund 70 Gruppen allein im Vorjahr. Beeindruckend die Gesamtbilanz. In den 16 Jahren seines Bestehens konnte man im Dorfschuluseum Riege etwa 20.000 Besucher in rund tausend Gruppen begrüßen.     
 
Weitere Aktivitäten in Stichworten: Aktionen „Saubere Landschaft“, Beratung bei der Gestaltung des Schulhofes der Furlbachschule, Weihnachtsbaum-Aufstellung in Hövelriege, Adventskonzert und Adventsmarkt in Riege, Renovierung des Bildstockes an der Alten Schule, Besuch der Heimatstube Ostenland, Tanzkurse und Lauftreff.

 
Auf der Basis dieser bewährten  Veranstaltungen im Jahreskreis konzipiert die DG ihre Planungen. Neu ist die Beteiligung am Hövelhofer Radlerfest am 30 April - der Zug macht einen Stopp am Haltpunkt Espeln-Riege – dort finden einige von den Bürgern konzipierte „Events“ für alle Bevölkerungsgruppen statt. Besondere Herausstellung verdient indessen, dass das Lichterfest – 2016 musste es ausfallen – in diesem Jahr eine Neuauflage erfährt. Dies dank des Engagements von DG-Vorstandsmitglied Siegfried Wiethoff. Voraussichtlicher Termin ist Freitag der 6. Oktober. Freiwillige können sich bei ihm melden.
 
Die unter Denkmalschutz stehende Furlmühle in Riege hat man wieder in Gang gesetzt. Führungen für Gruppen sind für die nahe Zukunft angedacht. So ein „richtiger“ Müllermeister wird allerdings noch gesucht. Interessenten können sich bei Ferdinand Stöppel melden. Schließlich soll ein alter Brunnen, der einst an der Furlbachschule und am Hövelhofer Rathaus stand, demnächst im Schulgarten der Alten Dorfschule seinen endgültigen Platz finden.

 
Der vorausschauenden Planung von Schatzmeister Manfred Wiethoff ist es zuzuschreiben dass die Kassenlage gesund ist – bestätigt durch die Kassenprüfer Sven Rübbelke und Oliver Ewers. Zum neuen Kassenprüfer wurde Jürgen Brunke gewählt.

 
So war die einstimmige Entlastung des Vorstandes folgerichtig.

 
Unter www.dghr-online ist die DG im Internet präsent.

 
Auch so zentral gelegene Dörfer können viel Lebensqualität haben – Riege und Hövelriege sind gute Beispiele. In diese Kerbe schlug Bürgermeister Berens: „ich selbst bin ein Dorfkind und ich bin stolz darauf.“

Gute Beteiligung:
 
Riege und Hövelriege sind wieder sauber

„Das habt ihr heute großartig gemacht – unsere Dörfer sind wieder sauber“ lobte der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.,  Ferdinand Stöppel, die Teilnehmer der diesjährigen „Aktion Saubere Landschaft“.

In fast dreistündiger Arbeit suchten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem die Wegesrände von achtlos Weggeworfem ab. In vorderster Reihe die Kinder der Furlbachschule und Jugendliche des FC Hövelriege. „Vorbildlich“, so die veranstaltende Dorfgemeinschaft. „Diese Teilnehmer werfen garantiert nichts mehr so achtlos weg“ war man sich einig.

Die Liste der Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen ist auch ein Blick in das Innenleben unserer Wohlstandsgesellschaft – vom Autoreifen über Glasflasche viel Papier und Kartonagen bis zu ausrangierten Möbeln .,
„Hoffentlich ist das nie wieder nötig“ so der Wunsch. Dennoch bleibt man desbezüglich ein wenig skeptisch…
 
Runder Geburtstag

Eine feste Größe in der Vereinslandschaft von Riege und Hövelriege feierte ihren 7o. Geburtstag: Ferdinand Stöppel.

Der in Mastholte geborene Jubilar lebt seit einigen Jahren in der Sennegemeinde und steht seit Mai 2012 an der Spitze der mehr als 160 Mitglieder zählenden Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege.

Sein Lebensweg führte Ferdinand Stöppel über Bielefeld, wo er viele Jahre als Lehrer am Carl-Severin Berufskolleg tätig war; Ende 2009 zog er nach Hövelhof-Riege. Dort fand er sofort Anschluss und stellte sich in den Dienst der Gemeinschaft: »Beispiel einer gelungenen Integration eines Neubürgers«, ist man sich auch in der Dorfgemeinschaft einig. Dabei fungierte Schatzmeister Manfred Wiethoff als »Entdecker«.

Der Jubilar bringt einiges an Erfahrung ein: Er war CDU-Ratsmitglied in Bielefeld und Bezirksvorsteher in Bielefeld-Senne. Ferdinand Stöppel sei sich für keine Aufgabe zu schade und lege sehr oft selbst Hand an, loben seine Mitstreiter aus dem Vorstand der Dorfgemeinschaft. So gehe die gelungene Organisation der Jubiläumsfeier anlässlich des 200-jährigen Bestehens der alten Rieger Dorfschule im August 2015 maßgeblich auf den Jubilar zurück.

Ferdinand Stöppel, der verheiratet ist und drei erwachsene Kinder hat, leitet zudem das Team der Museumslehrer der alten Rieger Dorfschule. Dort können Besucher eine ebenso originale wie originelle Unterrichtsstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 für Schulklassen aber auch Gruppen und Vereine buchen. »Lehrreich und amüsant beschreiben«, heißt es von Teilnehmern.
 
Mahlmühle Furlmeyer

Der heute im Ortsteil Riege in der Gemeinde Hövelhof gelegene Hof Furlmeyer gehörte in damaligen Zeiten zum Hof Valepage in Delbrück. In einer Konzessionsurkunde, die im Staatsarchiv Münster unter Fürstentum Paderborn, Kanzlei 468, aufbewahrt wird, erhält am 09. Februar 1591 Jobst Valepage vom Paderborner Bischof Dietherich die Genehmigung, auf seinem am Furlbach gelegenen Hof, dem sogenannten Furlerhoff, eine Freimühle erbauen zu dürfen.
 
Die Fertigstellung der Mühle lag um das Jahr 1600.
 
Etwa 230 Jahre später, entstand um 1825 in Nähe des damaligen sog. Furlerhofes eine neue zweigängige Mahlmühle. Zur Mühle gehörte ein Wohnhaus in Fachwerkbauweise, in dem früher der Müller wohnte. Erbauer der Mahlmühle war Martin Furlmeyer. Da dieser keine Genehmigung für einen Mühlenneubau eingeholt hatte, musste Martin Furlmeyer den üblichen Weg gehen, um eine Mühlenkonzession zu erhalten. Am 19. Mai 1827 erhielt Martin Furlmeyer von der Königlichen Regierung Abteilung des Inneren zu Minden die Konzession zur Betreibung einer Mahlmühle auf Flur 2 Nr. 131/51. Furlmeyer verpflichtete sich, das Bachbett, soweit es auf seinem Grundstück lag, von angeschwemmten Sanden zu befreien und in einer gewissen Tiefe zu halten. Das Wasser dürfe 14 Zoll über dem Grundbalken gestaut werden.
 
Mühlenbesitzer Martin Furlmeyer starb im Jahre 1869. Die Mühle wurde danach von seiner Frau und ihrem zweiten Ehemann weitergeführt. 1880 übernahm der Sohn von Martin Furlmeyer, der auch den Namen Martin trug, die Mühle.
 
 
Ab dem Jahre 1901 pachtete August Hammer, der bis dahin die Mahlmühle Henkemeyer in Pacht hatte, die Furlmühle.
 
Im Jahre 1929/30 fanden auf dem Hof Furlmeyer Überlegungen statt, die Furlmühle wegen besserer Ausnutzung der Wasserkraft mit einer Turbine auszustatten. Nach Anfrage erfolgte durch die Mitarbeiter der Firma Drees & Co. GmbH Werl i. W. Maschinenfabrik und Eisengießerei, eine Besichtigung der Mühlenanlage. In einem Schreiben an Frl. M. Furlmeyer Mühlen- & Gutsbesitzerin, betreff der Turbinenanlage, heißt es: „Nach eingehender Besichtigung und vorgenommenen Messungen haben wir unsere Francis-Schacht-Turbine mit stehender Welle vorgesehen und zur Ausnützung einen Normalläufer mit einem Laufrad von Ø 600 mm angewendet. Wir halten die Anwendung eines Normalläufers für diese Verhältnisse am geeignetsten, da die Drehzahlen der beiden Mahlgänge normal mit 120 Touren laufen müssen.
 
Angesichts dieser Tatsache haben wir die Turbine diesen Verhältnissen angepasst und legten eine Drehzahl für die Turbine mit 140 Umdrehungen fest. Für dieses Drehzahlverhältnis in Bezug auf Turbine und die beiden Gänge ergibt sich ein recht günstiges Antriebsverhältnis. Die Turbine verarbeitet bei dem verfügbaren Gefälle von 1,8-1,9 m 450 lts. i/sec.und erzielt eine Maximalleistung von 8,5 PS.“
 
Wegen wassertechnischer Schwierigkeiten und den daraus resultierenden Kosten, musste auf den Einbau einer Turbinenanlage verzichtet werden. Die Mühle wurde weiterhin mit einem unterschlächtigen Wasserrad und zwei Mahlgängen betrieben. Bis zum Jahre 1955 wurde neben dem normalen Mahlgang auch ein Buchweizengang mitbetrieben. Das Müllerhandwerk wurde weiterhin vom Sohn des Müllers August Hammer, Anton Hammer, genannt Mühlen Anton, bis zum Jahre 1970 ausgeführt. Danach war die Mühlenanlage nicht mehr in Funktion, was dazu führte, das das Gebäude nach und nach zerfiel.
 

Renovierung der Furlmühle (genannt Hammersmühle)
 
 Mit der Stilllegung einer Mühle wurde in den meisten Fällen auch das Todesurteil des gesamten Gebäudekomplexes ausgesprochen. Dass es nicht  immer so sein muss, bewies die erfolgreiche Renovierung der Furlmühle.
 
Die Anregung zur Renovierung lieferte Ortsheimatpfleger Buschmeier. Der Besitzer sowie die Gemeinde Hövelhof und der Landeskonservator befürworteten die Wiederherstellung des gesamten Mühlengebäudes.
 
Nachdem die Finanzierungsfrage zur Renovierung der Mühle und des Müllerhauses geklärt war, begannen im Jahre 1983 die ersten Arbeiten an der im Verfall stehenden Mühle. Der Dachstuhl wurde entfernt, das morsche Fachwerk abgetragen und das Fundament sowie die Giebelwand neu aufgebaut. Die Fachwerkkonstruktion wurde zum Teil neu errichtet und ausgemauert. Das Dach bekam neue Sparren und erhielt neue Dachziegel.
 
Schwieriger gestalteten sich die Innenarbeiten (Innentechnik), die von einem Restaurator für alte Mühlentechniken, Peter Fritz aus Lüneburg, nach seiner Planung ausgeführt wurden. Das unterschlächtige Wasserrad lieferte die Tischlerei Ramsel aus Hövelhof. Nachdem die Mühleneinrichtung neu aufgebaut war, konnte am Mittwoch, den 20. Mai 1987, die renovierte Mühle als technisches Denkmal übergeben werden.
 
 
Mit der Restaurierung der Mühle Furlmeyer ist es gelungen, der Nachwelt die alte Handwerkstradition des Müllerberufs in anschaulicher Weise nahezubringen.
 
 
Eine erneute Reparatur war im Oktober 2016 nötig. Die Bohlen des begehbaren Stauwehrs waren nicht mehr sicher genug.
 
Diese Reparaturen sind nun abgeschlossen und einer Mühlenbesichtigung steht nun nicht s mehr im Wege.
 
Besucher sind herzlich willkommen und können nun sicher das Wasserrad von außen besichtigen.
 
Für die Besichtigung in der Mühle ist eine Terminvereinbarung erforderlich.
 
Die renovierte Furlmühle liegt am Furlweg Nr. 17a; Hövelhof; Ortsteil Riege
 
Auf der am Mühlengebäude angebrachten Denkmalsschutzplakette steht geschrieben:
 
 
Erneuert und renoviert von 1983-1987 in mehreren Bauabschnitten.
 
 
Furlmühle (auch genannt Hammersmühle).
 
Ehemalige Wassermühle mit Wohnhaus des Müllers in Fachwerkbauweise.
 
Die Inschrift im Türbalken des Müllerhauses lautet:
 
„Meister Hermann Kruse Anno 1818, den 23. April.“

Termine, Termine….
 
Volles Programm bei der Dorfgemeinschaft

Für viele etwas dabei – „Es ist ein Angebot für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger“ unterstreicht die Dorfgemeinschaft, die jetzt ihr Jahresprogramm beschloss. Aus dem Reigen der Frühjahrs-Veranstaltungen ragen drei heraus:

 
  • Den 1. April (kein Scherz) sollten sich vor allem Umwelt-Interessierte notieren: An diesem Tag, genauer um 9 Uhr, startet die Aktion „Saubere Landschaft“ in Riege und Hövelriege. Selbstverständlich wieder mit dem Abschluss-Mittagessen in der alten Schule.

  • Sportlich Interessierte sind zum Start der Neueinsteiger des Lauftreffs am Mittwoch, 26.April am Pfarrheim um 17.45 Uhr willkommen. Die gemeinsame Leitung haben Beate Düker, Thomas Fenske und Reinhard Tienenkamp. Das Angebot richtet sich an absolute Beginner ebenso wie an Wiedereinsteiger. Gelaufen wird ausdrücklich gaaaaanz langsam.

  • Schließlich ist die gesamte Bevölkerung zu einem Radlerfest am Sonntag, 30. April am TWE-Haltepunkt Espeln-Riege (Renneke) eingeladen. Veranstalter ist der Verkehrsverein, der zusammen mit der Dorfgemeinschaft ein Programm vorbereitet. Es gibt einen Personenzug-Pendelverkehr ab und nach Hövelhof. Details sind noch in der Abstimmung.  
 
 

Adventsmarkt 2016: Der Erlös bleibt am Ort

Angenehmes Wetter, großer Besucherandrang und ein überdurchschnittlicher Reinerlös: Der Adventsmarkt 16 rund um die Herz-Jesu-Pfarrkirche und eingebettet in das Adventskonzert bleibt als Erfolg in bester Erinnerung.

Immerhin 2.238 EUR blieben nach dem Kassensturz von Schatzmeister Manfred Wiethoff als Reinerlös. Einstimmig entschied jetzt der Vorstand der Dorfgemeinschaft den größten Teil der Mittel an die beteiligten Gruppierungen auszuschütten.

So wird ein gleicher Betrag an den Kindergarten Hövelriege, die Sternchen-Gruppe, den FC Hövelriege, die Hövelrieger Kompanie der Sankt Hubertus Schützen, die Katholische Frauengemeinschaft, die Caritas-Konferenz, die Kolpingfamilie, die Messdiener-Gruppe, die U 30-Schützen, die Blaskapelle Hövelriege und die Bastelgruppe des Kirchenchores ausgezahlt.

„Gut angelegtes Kapital“ ist man sich in der Dorfgemeinschaft einig.   

Ein Besuchermagnet waren das Adventskonzert des Herz-Jesu-Chores und der Adventsmarkt der Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege 2016 :

Die Gäste aus nah und fern erlebten einen kurzweiligen und interessanten Nachmittag. Das ausgewogenen und in sich stimmige Programm verzeichnete zahlreiche Höhepunkte.
 
Auch der Markt im Umfeld der Kirche erfreute eines großen Besucherzuspruchs. Erstmalig konnten Erwerber von Losen über nützliche Gewinne stolz sein.
Dorfschulmuseum:

Eine saubere Sache – Das neue Pflaster schont Mobiliar und Fußboden

Kürzlich konnte eine zweckmäßige Baumaßnahme am gemeindlichen Schulmuseum im Hövelhofer Ortsteil Riege abgeschlossen werden. Bei Dienstbesprechungen der Dorfgemeinschaft (DG) war laut darüber nachgedacht worden, evtl. die Fläche vor den Fahrradständern zu pflastern. Das hatte auch Bürgermeister Michael Berens gehört und nicht vergessen. Zu unser alle Freude wurden nun die Arbeiten angeordnet.

Außerdem war vor einiger Zeit vom Vorstandsmitglied der DGHR Ralf Wiethoff der Vorschlag gemacht worden, den bereits gepflasterten Vorplatz am Haupteingang um den Mühlsteintisch zu vergrößern. Ab etwa 20 Personen standen diese bereits in den gärtnerischen Anlagen. Da die Gemeinde hier auch die Möglichkeit standesamtlicher Trauungen bietet, war es oft sehr beengt.
Diesen Vorschlag hatte nun DGHR-Schatzmeister Manfred Wiethoff Bürgermeister Michael Berens vorgetragen und  um eine Baugenehmigung gebeten. Diese Maßnahme sollte in Eigenleistung der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V. durchgeführt werden und somit keine Kosten für die Gemeinde verursachen. Nach dem Gespräch konnte die „Baugenehmigung" sofort mitgenommen werden.

Vor dem Hintergrund einer sparsamen Haushaltsführung der gemeinnützigen Kasse der Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.  wurde durch den Schatzmeister eine Spendenaktion angedacht.
Diese wurde getragen von den Firmen:
Elektro-Meisterbetrieb Robert Burmester, Hövelhof
Baustoff-Happe, vertreten durch Prokurist Manfred Simon, Delbrück
Garten u. Landschaftsbau Meisterbetrieb Martin Schürbrock, Hövelhof
Ein herzlicher Dank für die ehrenamtlichen Leistungen.

In diesem Zusammenhang war es auch erforderlich Regenwasserleitungen und  ein Kiesbett anzulegen, um an dem 200 Jahre alten tiefliegenden Gebäude das weitere Eindringen von Regenwasser zu verhindern.
Nun können die Besucher trockenen Fußes das Schulmuseum betreten und die Reinigung der Räume ist auch etwas einfacher.

Ein Dank geht auch an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Lauftreff Hövel_Riege:

Lauf-Einsteiger feierten jetzt ihren Abschluss

Seit März waren sie jeden Mittwoch in Sachen Laufen unterwegs, haben sich abgemüht, ja manchmal richtig gequält. Jetzt konnte ein erfolgreicher Abschluss gefeiert werden: Die Neueinsteiger des Lauftreffs waren ambitioniert bei der Sache und haben etwas für die eigene Gesundheit getan.  Nach einem 6,4 Kilometer-Lauf, den alle sehr gut meisterten, fand man sich in lockerer Runde beim Grillen an der alten Rieger Dorfschule zusammen.

„Ihr könnt alle mit Recht stolz auf Euch sein“ fasste Kursleiterin Beate Düker zusammen. Beim Lauftreff Hövel_Riege, einer Gruppierung der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. (DG),  ist man derweil ebenso stolz auf Beate Düker, der ein „dickes Dankeschön“ für ihr Engagement ausgesprochen wurde. Eine Wiederholung ist für das nächste Jahr fest geplant.

 
Der Sieger des Laufes, Andre Stollmeier, legte die Strecke in gut 30 Minuten zurück. „Ganz ausgezeichnet für den Anfang“ so das einhellige Lob.   
War es der letzte Schnitt an der Hecke?  

Hövelriege freut sich auf die neue Ortsdurchfahrts-Straße

Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus: So wartet man in Hövelriege bereits seit einiger Zeit auf den Beginn der Bauarbeiten für die Ortsdurchfahrt. Diese soll dem Ortsteil ein neues Gesicht geben und sein Bild deutlich aufwerten.

Noch vor dem Startschuss haben jetzt engagierte Bürger Hand angelegt – und die Hecken in der Ortsdurchfahrt geschnitten (unsere Fotos). Es war  - da ist man sich einig – der hoffentlich letzte Heckenschnitt in der alten Ortsdurchfahrt.
Hövelriege und Riege mit vorbildlicher Gemeinschaftsaktion:
 
Landschaft wieder sauber
 
 „Toll habt ihrs gemacht. Für uns seid ihr heute die wahren Helden“ lobte der Vorsitzende der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege“, Ferdinand Stöppel besonders die Kinder die diesjährige „Saubere Landschaft“ in den Ortsteilen. Die Kinder im Grundschulalter trugen in diesem Jahr ganz wesentlich die Aktion.
 
Wälder und Wegesränder wurden in zweistündiger Arbeit von den Hinterlassenschaften gedankenloser Zeitgenossen befreit – vom Bonbonpapier bis zum ausgedienten Fahrrad.
 Insbesondere den Kindern machte es Spaß – war die Aktion doch auch eine Lehrstunde des Umgangs der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Natur und Umwelt. Da schmeckte das anschließend in der alten Rieger Dorfschule gemeinsam eingenommene Mittagessen – es gab Spaghetti Bolognese - besonders gut….
Herz-Jesu Bildstock in Riege  erstrahlt im neuen Glanz

 
Freuen  sich über eine gelungene und würdevolle Sanierung; v. l. Ferdinand  Stöppel (Vorsitzender Dorfgemeinschaft), Heinz Bultmann (geschf.  Vorsitzender Kirchenvorstand) und Manfred Wiethoff (Schatzmeister  Dorfgemeinschaft)
Seit Jahrhunderten prägen Bildstöcke und Wegekreuze die Landschaft im  Paderborner Erzbistum. Unsere Vorfahren nahmen sich beim Vorübergehen  die Zeit für ein kurzes Gebet. Heute sind die Bildstöcke wieder mehr ins  Bewusstsein zurückgekehrt und werden oftmals von kirchennahen  Gemeindemitgliedern restauriert.
Der im Kreuzungsbereich der Familien Heinrich Kamp und Lorenz  Rübbelke im Jahr 1945 aufgestellte Herz-Jesu Bildstock erstrahlt seit  Anfang März 2016 wieder im neuen Glanz. Der Bildstock befindet sich seit  der Erbauung im Besitz der Kirchengemeinde Herz-Jesu Hövelriege und  wurde viele Jahre durch die Familien Apelmeier und Kamp liebevoll  gepflegt.
Nach nunmehr 70 Jahren war allerdings eine Komplettrenovierung  angebracht. Die Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. befasst sich u.  a. mit der Heimatgeschichte und der Erhaltung von heimatkundlich  wertvollem Kulturgut, sowie der Pflege und Förderung des Brauchtums.  Ganz in diesem Sinne sah hier Manfred Wiethoff, Vorstandsmitglied der  Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V., neben seiner Tätigkeit als  Schatzmeister, seine Aufgabe. Nach Rücksprache mit dem Kirchenvorstand  begann er im Jahr 2015 umgehend mit den Vorbereitungen zur Renovierung.
Die zu erwartenden, nicht unerheblichen Kosten, klärte Manfred  Wiethoff vor dem Hintergrund der Kassenlage der Dorfgemeinschaft, im  Vorfeld durch einige Sponsorenbesuche ab. Da dieses Projekt nicht seine  erste Bildstockrenovierung war, konnte er hier all seine Erfahrungswerte  mit einfließen lassen. Alle von ihm angesprochenen Privatpersonen und  Betriebe sagten spontan ihre kostenlose Mitarbeit sowie die  Bereitstellung von Sachspenden zu. So konnten Kosten im vierstelligen  Bereich eingespart werden. Zusätzlich wurden auch Vorschläge mit  eingebracht und umgesetzt, die zu einer Aufwertung des Bildstocks  geführt haben.
Eine jetzt neben dem Bildstock angebrachte Dokumentation enthält folgenden Text:

Herz-Jesu Bildstock
Erbaut im Jahr 1945 von Martin Apelmeier, genannt „Rixel Martin“, als  Gegenleistung für die Überlassung von einem Teil des  Kirchengrundstücks. Die Herz-Jesu Statue stiftete Pfarrvikar Dr. Wilhelm  Tack, der in der Herz-Jesu Kirchengemeinde Hövelriege seinen Dienst in  den Jahren 1937 – 1953 versah.
Text: Manfred Wiethoff mit Genehmigung der Familie Kamp
Renovierung im Jahr 2015 durch die Dorfgemeinschaft Hövelriege / Riege e.V.

Aufgrund der verschiedenen Tätigkeiten und unterschiedlichen  Anforderungen dieser umfangreichen Renovierungsmaßnahme, sind  nachfolgend alle Sponsoren und Helfer, verbunden mit einem herzlichen  „Vergelts Gott“, in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt:
♦ Fa. Athens, Metalldächer, vertreten durch Andreas Korona
♦ Fa. Ewers, Akustikbau
♦ Martin Fortmeier, Tischler
♦ Fa. Martin Grosser, Malermeister
♦ Fa. Kewitz, Graphic And Design
♦ Hans Meyer
♦ Fa. Martin Schürbrock, Garten- und Landschaftsbau
♦ Manfred Wiethoff, Projektkoordinator
Die Kirchengemeinde Hövelriege bedankt sich an dieser Stelle nochmals  recht herzlich bei Manfred Wiethoff, der Dorfgemeinschaft Hövelriege /  Riege sowie allen Spendern und Helfern und freut sich über diese  gelungene und würdevolle Renovierung des Bildstocks, der das ganze Jahr  zum Verweilen einlädt.
Text und Fotos: Manfred Wiethoff u. Georg Bökamp

Vor der Renovierung
Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V. mit bewährtem Vorstandsteam:

Motor der Entwicklung lebenswerter Ortsteile

- Bürgermeister Berens bestätigt aktive Arbeit/Günstige Lage im Norden der Sennegemeinde stützt den Zuzug /Ortsentwicklung,  Dorfschulmuseum
 
Hövelhof-Riege (hil). Kontinuität an der Spitze der „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.“: Ferdinand Stöppel aus Riege ist jetzt in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt worden. Stellvertretende Vorsitzende bleibt Doris Dresselhaus-Bee aus Hövelriege. Schriftführer ist auch künftig Hermann Ilskens  und Schatzmeister bleibt Manfred Wiethoff. Alle Wahlen innerhalb der gut besuchten Mitgliederversammlung im Rieger Pfarrheim erfolgten einstimmig.
 
Als Beisitzer gehören weiterhin zum Vorstand: Heinz Bultmann,  Robert Burmester, Barbara Ennekens (neu), Stefan Greitens, Wendelin Hansjürgens, Helga Kühnel, Ralf Mersch (neu), Gabriele Pollak, Manfred Rodehutscord, Hartmut Rübbelke, Heinz-Josef Rübbelke,  Reinhard Schmidt, Ralf Wiethoff, Siegfried Wiethoff und  Sonja Wilsmann.
 
Dank der vorausschauenden Planung von Schatzmeister Manfred Wiethoff ist die Kassenlage der Dorfgemeinschaft gesund. Die Kassenprüfer Rainer Bohnensteffen und Oliver Ewers bestätigten die ordnungsgemäße Kassenführung: „Alles hinreichend belegt“ unterstrichen sie – die einstimmige Entlastung des Vorstandes dann folgerichtig. Zum neuen Kassenprüfer wurde Sven Rübbelke  bestimmt.
 
Bürgermeister Michael Berens dankte für die Arbeit. Er unterstrich die Bedeutung der Dorfgemeinschaft bei der Gestaltung der Ortsteile und sprach gar von einer „fantastischen Leistung“.
 
Bei seinem „Bericht aus dem Rathaus“ fand er eine interessierte Zuhörerschaft. Einige Notizen: Die Ortsteile profitieren von ihrem Standort – gerade siedlungswillige Bürger zieht es wegen der Lage nach Hövelriege und insbesondere Riege. Alle Bauplätze der Gemeinde in Riege (Nachtigallenweg) und Hövelriege („Im Winkel“) sind verkauft, für 2018 plant man einen neuen Anlauf in Sachen Ausweisung weiteren Baulandes. In der Junkernallee ist gerade ein Digital-Anzeigegerät aufgestellt worden, das eine Reduzierung der Geschwindigkeit zum Ziel hat. Die Angelegenheit „Durchfahrt Junkernallee nach Hövelhof“ ist indessen noch immer nicht „durch“ und inzwischen beim Paderborner Landgericht rechtshängig. Der klagende Eigentümer möchte die seit vielen Jahren genutzte Durchfahrt auf Dauer sperren.  „Wir bleiben am Ball“ versprach der Bürgermeister. Dorfgemeinschafts-Ehrenmitglied Egon Spieker (90) schlug in die gleiche Kerbe und bot seine Mithilfe an.
 
Für die geplante Neugestaltung der Orts-Durchfahrt Hövelriege (Hövelrieger Straße) wird der Zuwendungsbescheid des Landes im Mai erwartet – eine zügige Realisierung ist das Ziel. Insgesamt erhofft man sich hiervon eine spürbare Aufwertung des gesamten Ortsteiles. In der Furlbachschule bleibt es beim bisherigen Betreuungsangebot, eine offene Ganztagsschule – wie an der Mühlenschule – ist nicht geplant.            
 
Der Rechenschaftsbericht 2015 von Ferdinand Stöppel verweist auf eine Reihe von Aktivitäten. Im Zentrum stand die 200-Jahr-Jubiläumsfeier der alten Rieger Dorfschule im August des vergangenen Jahres (wir berichteten) mit einem ansprechenden Programm, das von der Bürgerschaft ausgezeichnet angenommen wurde. Stichworte zu weiteren Aktivitäten: Das Lichterfest im September, die jährliche Weihnachtsbaum-Aufstellung in Hövelriege und schließlich der Adventsmarkt mit dem Konzert an der Rieger Kirche
 
Erfreulich, so der alte und neue Vorsitzende Ferdinand Stöppel, dass die Zahl der Besucher des Schulmuseums nach einer „Delle“ in 2014 wieder deutlich zugenommen hat. Zusammen mit Manfred Schneider und Manfred Robrecht fungiert Ferdinand Stöppel als Museumsführer und bietet eine Schulstunde nach der Preußischen Schulordnung von 1872 an – Anmeldungen unter Telefon 05257/9380174.   
 
An der Alten Schule wurde im Jubiläumsjahr eine Friedenslinde gepflanzt.  .
 
Als Angebot an alle gesundheitsinteressierten Bürgerinnen und Bürger sieht sich der in der Dorfgemeinschaft organisierte  Lauftreff, der jeden Mittwoch 19 Uhr ab Pfarrheim startet.
 
In den  Bereich der Bürgerangebote gehören auch die Tanzkurse, die stets im Januar starten.  
 
Unter www.dghr-online.de ist die Dorfgemeinschaft auch im Internet erreichbar.

Das Fazit: „Unsere Ortsteile Riege und Hövelriege haben sich trotz oftmals schwierigerer Verhältnisse insgesamt gut entwickelt.“ Exakt 155 Bürgerinnen und Bürger sind bei der Dorfgemeinschaft als Mitglieder eingeschrieben.
Unsere Fotos liefern Eindrücke von der Jahreshauptversammlung und anschließenden Bürgerversammlung am 11. März im Rieger Pfarrheim.
 
Fotos:  Sven Rübbelke
Laufen für Neueinsteiger in Hövelhof und Umgebung:

Neuer Kurs beginnt am 16. März in Riege

Den Termin sollten sich alle notieren, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen: Am 16. März startet ein neuer Kurs des Lauftreffs Hövel_Riege. „Nicht der Leistungsgedanke, vielmehr  die Förderung des persönlichen Wohlbefindens stehen bei uns im Vordergrund“ so Beate Düker, die gemeinsam mit Thomas Fenske und Reinhard Tienenkamp den Kurs leiten wird. Gemeinsam versprechen sie: „Wir gehen auf jeden ein – der langsamste bestimmt unser Tempo.“
 

Laufen für Einsteiger
 
Mittwoch 16. März 2016, 17:45 Uhr Pfarrheim Riege (Junkernallee 16)
 

Gemeinsam wollen wir etwas für unsere Gesundheit tun.
Bewegung ist das Schwungrad des Lebens! Laufen steigert die Lebensfreude und hilft bei vielen Alltagsleiden.
 
Alle sind eingeladen – Neueinsteiger, Wiedereinsteiger …
 
Damen, Herren, Jugendliche.
 
Laufen kann man von frühester Jugend bis ins hohe Alter.
 
    Leitung: Beate Düker, Thomas Fenske, Reinhard Tienenkamp  

Initiative: Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege e.V.              
   Lauftreff Hövel_Riege
663 EUR für Hövelrieger Furlbachchule
 
Ein Weihnachtsbaum, der noch lange brennt
 
Ein Beispiel für Nachhaltigkeit vor Ort in Hövelriege: Der Baum ist längst beseitigt, die Früchte seiner Aufstellung wirken nach: Exakt  663  EURO und 57 Cent konnten jetzt als Erlös aus der Aufstellung  Ende November des vergangenen Jahres an den „Förderverein Betreute Schule an der Furlbachschule eV“ übergeben werden.
 
„Wir können das Geld gut gebrauchen“ bestätigte jetzt der zufriedene Vereinsvorstand. Mit ihm freuen sich die Initiatoren – die „Dorfgemeinschaft Hövelriege/Riege eV“  mit der stellvertretenden Vorsitzenden Doris Dresselhaus-Bee (unten Mitte) aus Hövelriege sowie Ratsmitglied Hartmut Rübbelke (unten rechts). Die Gesichter der Kinder sagen mehr als Worte….
 
Übrigens: In diesem Jahr will man die gute Tradition in Hövelriege fortsetzen. Ganz im Sinne von dauerndem Brennen oder eben Nachhaltigkeit…
Erlös bleibt bei den örtlichen Vereinen und Gruppierungen:

800 EURO für die Adventsmarkt-Beteiligten

Dass der gutbesuchte Adventsmarkt der Dorfgemeinschaft zu einem auch finanziellen Erfolg wurde, ist maßgeblich den beteiligten Vereinen und örtlichen Gruppen zuzuschreiben – hierüber bestand jetzt Einigkeit im Vorstand der DG.
 
Doch bei dem warmen Dank belässt man es nicht: Der gesamte Erlös fließt an die acht Vereine zurück, die sich als Träger des Geschehens am Markttag erwiesen. „Toll was sie geleistet haben“ lobte der Vorsitzende Ferdinand Stöppel.
 
Je 100 EUR wird Schatzmeister Manfred Wiethoff an die Frauengemeinschaft (KFD)/Caritas, die Kolpingfamilie, die Messdiener-Gruppe, die U-30 der Schützen, den FC Hövelriege, den SJC Hövelriege, den örtlichen Kindergarten sowie die „Herz-Jesu-Sternchen“, einem Vokal-Chor mit den Geschwistern Walden,  überweisen.
 
„Gelder für die Vereinskasse, die sicher gut angelegt werden“ ist man sich in der Dorfgemeinschaft sicher.
 
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